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Städtepolitik - Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 03/2005)

In Ostdeutschland stehen 1,3 Millionen Wohnungen leer, im Jahr 2030 sollen es zwei Millionen sein. Über eine Million Einwohner haben den ostdeutschen Bundesländern seit 1991 den Rücken gekehrt, und der Prozess der Abwanderung geht weiter. Vor allem junge, gut ausgebildete Menschen gehen fort. Laut amtlicher Prognosen könnte sich die Bevölkerungszahl Ostdeutschlands bis 2050 halbieren. Das demographische Schrumpfen wird mit dem Schwinden der wirtschaftlichen Basis gleichgesetzt. In Horrorszenarien werden ostdeutsche Städte als heruntergewirtschaftete Orte dargestellt, in denen es wenig junge, dafür aber um so mehr ältere und alte Menschen gibt. Außer Acht gelassen wird, dass schrumpfende Städte kein völlig neuartiges und auch kein spezifisch ostdeutsches Phänomen sind. Es beschränkt sich nicht nur auf Deutschland, sondern es handelt sich dabei um einen Vorgang, der weltweit in vielen Ländern stattfindet. Im Ruhrgebiet vollzieht sich diese Entwicklung schon seit 15 Jahren. Die Autoren thematisieren in ihren Beiträgen diese und weitere Aspekte der Städteentwicklung.

Inhalt:

 

Editorial (Katharina Belwe)    

Umbauen und Integrieren - Stadtpolitik heute - Essay (Hartmut Häußermann)    

Regionalpolitische Optionen für schrumpfende Städte (Peter Franz)    

Den Stadtumbau flankieren - Was leisten neue Kooperationsformen in der Stadtentwicklung? (Peter Jakubowski)    

Zivilgesellschaft und soziales Kapital im städtischen Raum (Michael Haus)    

Impulse für die neue Politik der Sozialen Stadt (Frank Bertsch / Michael-Burkhard Piorkowsky)


Anbieter: Bundeszentrale für politische Bildung




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Demografischer Wandel

 

Das Dossier Demografischer Wandel in Deutschland betrachtet die Bereiche Abschied vom Wachstum, Wirtschaft und Arbeit, Föderale Sturkturen etc.

 
 
 
 
 

Datenreport 2013

 

Nie zuvor waren in Deutschland so viele Menschen erwerbs­tätig wie heute. Jedoch zeigt ein Blick auf die ungleiche Ein­kommens­verteilung ein anderes Bild der deutschen Gesell­schaft. Denn vom wachsenden Wohl­stand profitieren längst nicht alle Menschen. Das Risiko, in Armut abzurutschen, ist für Teile der Bevölkerung sogar gestiegen. Welche Erklärungen gibt es für diese unter­schiedlichen Entwicklungen? Was steckt hinter dem deutschen "Jobwunder"? Wer ist besonders von Armut bedroht? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der "Datenreport 2013 Ein Sozial­bericht für die Bundes­republik Deutschland".

Die gedruckte Ausgabe des Datenreports 2013 ist bei der Bundeszentrale für politische Bildung erhältlich.

 
 
 
 
 

Demografie - Europa kontrovers

 

Nach Prognosen der Vereinten Nationen werden im Jahr 2050 in Europa ca. 40 Millionen Menschen weniger wohnen als heute. Treffen die Modellrechnungen wirklich ein? Wird die Überalterung ein Problem für die Gesellschaft? Standpunkte dazu unter: Europa kontrovers

 
 
 
 
 

Schneller, höher, älter

 

Der demographische Wandel verändert unser Land. Er verändert unsere Gesellschaft erheblich und nachhaltig. Mit dem Jahresthema "Schneller, höher, älter. Sachsen und der demographische Wandel" möchte die Sächsische LpB ein Forum für den Dialog zwischen den Generationen bieten.

 
 
 
 
 

Demografie als Chance

 

Deutschland 2050 - Wie werden wir morgen leben, wie werden wir arbeiten und wird sich der demografische Wandel auf politische Entscheidungen auswirken? Im Rahmen des Wissenschaftsjahr 2013 beschäftigt sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit Themen des demografischen Wandels und startete das Experiment "Parlament der Generationen".

 
 
 
 
 

Alter neu erfinden

 

Die Forsa-Umfrage "Altern in Deutschland" untersucht die Einstellungen der einzelnen Generationen zu verschiedenen Themen und Aspekten des Alterns. Sie wurde vom Magazin Stern und der Körber-Stiftung in Auftrag gegeben.